Der Test zum Nachweis von Flohbefall bei Hund und Katze

Frühzeitiger Flohnachweis- einfach, schnell, zuverlässig!

Minutenschneller Nachweis von Flohkot? - mit FleaScope® ein Kinderspiel: Sammeln des Flohkotes, Sichtbarmachen der Blutreste, Testauswertung mit integriertem Lupendeckel, alles in einem Testsystem. Der entscheidende Vorsprung in Sachen Flohbekämpfung!

Diagnose „Flohbefall“ durch Nachweis von FLOHKOT?

  • FleaScope® – Testset oder Flohkamm und Papier – Mein Freund und Helfer?

Vielleicht haben Sie die Methode Flohkamm und Papier schon einmal ausprobiert, dann wissen Sie um die „Schwierigkeiten“, ein Papier oder ein Handtuch unter einen zappeligen Hund zu halten um den beim Kämmen herunterfallenden Flohkot aufzufangen. Ganz zu schweigen vom Zerreiben des aufgefangenen Flohkotes auf dem befeuchteten Papier und zu guter letzt vom Sichtbarmachen bzw. Unterscheiden der kleinen rötlichen Farbflecke (Flohkot) von unverdächtigen Verunreinigungen (Hautschuppen, Schmutzpartikel etc.). Ein Lupe wäre sinnvoll, aber wer hat diese im Falle der Fälle spontan zur Hand?

FleaScope® Testset! beinhaltet alle umständlichen Einzelschritte, das sichere und saubere Sammeln des Flohkotes, das Sichtbarmachen der Blutreste (auf Spezialpapier) und die Testinterpretation mittels eines passenden Lupendeckels in einem Testsystem!

Wie funktioniert der FleaScope® Test eigentlich?

Da Blut die einzige Nahrungsquelle der Flöhe ist, werden Blutreste teils unverdaut (in Form des roten Blutfarbstoffs, Hämoglobin) mit dem Flohkot ausgeschieden. Diese Blutreste lassen sich durch einen einfachen "Trick" sichtbar machen, indem man die Tiere mit dem FleaScope® Flohkot-Sammelkamm an flohtypischen Stellen kämmt. Die in dem Sammelkamm aufgefangenen Flohkotreste fallen auf das eingelegte, feuchte Flohkot-Detektor-Plättchen. Der rote Blutfarbstoff wird somit aus dem Flohkot gelöst und zeigt sich auf dem Detektor-Plättchen in Form kleiner, rötlicher Höfe um die Flohkotpartikel herum. Normale Schmutzpartikel färben das Detektor-Plättchen i. d. R. nicht, in seltenen Fällen gräulich bis bräunlich.

  • In wenigen Schritten und 3 Minuten Zeitaufwand zum Ergebnis

1. Testset vorbereiten

2. Feuchten Sie das Detektorplättchen gut unter fliesendem Wasser an und legen Sie es passend in den Kamm ein.

 

3. Flohkot sammeln

Nehmen Sie den vorbereiteten Kamm und kämmen Sie das Fell Ihres Haustieres an den Innenschenkeln, -achseln, am Bauch und am Schwanzansatz mit schnellen zickzackförmigen Bewegungen. Legen Sie den Kamm für 3 Minuten auf eine ebene Fläche.

4. Flohbefall nachweisen

Nehmen Sie den Lupendeckel, halten Sie ihn in geeignetem Abstand zum Detektorplättchen und vergleichen Sie das Testergebnis mit den Ergebnisbeispielen A B C.


          A= keine Flöhe       B=mäßiger Flohbefall         C=starker Flohbefall

FleaScope® ermöglicht Ihnen frühzeitig einen geringgradigen Flohbefall bei Ihrem Haustier nachzuweisen. Zusammen mit Ihrem Tierarzt können Sie schnell und erfolgreich eine umfassende Flohbekämpfung einleiten. Je früher desto besser – denn jeder hat ein Recht auf flohfreies Wohnen!

FleaScope im Gespräch - die häufigsten Fragen und Antworten

Hier erfahren Sie alles Wissenswerte über Flöhe, Flohbefall, Auswirkungen auf Tier und Mensch sowie deren Bekämpfung und Vorbeugung.

  • Wissenswertes rund um den Floh

Der Floh das unbekannte Wesen?

Flöhe gehören zu den flügellosen Insekten, sind nur etwa 2 mm groß und lichtscheu. Ein direkter Flohnachweis bei einem geringgradigen Flohbefall im dichten Haarkleid der Haustiere gelingt meist nur geübten Personen und selbst diese finden nur einen Bruchteil der tatsächlichen Flohpopulation.
Ihnen hüpfen beim Streicheln oder bei der Fellpflege Ihres Tieres Flöhe entgegen? - dann ist es bereits „5 vor 12“, d.h. Ihr Hund hat einen hochgradigen Flohbefall und Ihre Wohnung hat bereits seit längerem ein ernstzunehmendes Flohproblem!

Einer für alle, alle für einen?

Weltweit gibt es zwar ca. 2000 Floharten, davon in Deutschland ca. 70sind, aber bei Hund und Katze sind nur 5 von Bedeutung und selbst diese sind nicht sehr wirtsspezifisch. Soll heissen, sie bleiben zwar Ihren bevorzugten Wirt treu und haben auch daher ihre Namen, z.B. der „Katzenfloh“ (Ctenocephaloides felis) für die Katze, der „Hundefloh“ (Ctenocephaloides felis) für den Hund u. s. w., aber auf Suche nach Blut, Ihrer einzigen Nahrungsquell, sind sie wenig wählerisch und springen alle Säugetiere (auch den Menschen!) an, die Ihnen in die Quere kommen. Der "Katzenfloh" (Ctenocephalides felis) ist weltweit der mit Abstand häufigste und wichtigste Floh bei Hund, Katze, Kaninchen, Frettchen und Waschbär.
Nach einer im Jahr 2001 von deutschen Tierärzten durchgeführten Studie waren die bei Hunden bzw. Katzen am häufigsten gefundenen Floharten der Katzenfloh (78,9% bzw. 91,6%) und der Igelfloh (21,1% bzw. 12,6%) gefolgt vom Hundefloh bei Hunden (5,8%) und vom Maulwurfsfloh bei Katzen (1,2%). Kaninchen sind v. a. vom Katzenfloh, Maulwurfsfloh und Kaninchenfloh befallen. Beim Goldhamster und Frettchen wurden der Rattenfloh und der Katzenfloh entdeckt. Igel sind vom Igelfloh, Hühnerfloh und vom Katzenfloh befallen.

Lebt er noch oder wohnt er schon?

"Tatort Haustier"

nur 5% der gesamten Flohpopulation sind als erwachsene Flöhe am Tier und dies nur jeweils für die kurze Zeit des Blutsaugens!

"Tatort Umgebung" (Wohnung, Büro, Auto, Zwinger, Stallungen etc.)

95 % der gesamten Flohpopulation Tatort Umgebung: 95 % der gesamten Flohpopulation (Eier, Larven, Puppen) befinden sich in der Umgebung, d.h. sie haben sich bei Ihnen bereits wohnlich eingerichtet!

Saisonarbeiter Floh?

Das war einmal. Die harten Zeiten, in denen die Flöhe in freier Natur auf Igeln, Kaninchen, Nagern oder verpuppt im Boden überwintern mussten sind vorbei. In Zeiten zentral beheizter Wohnungen, kuscheliger Teppichböden, Sofas etc. sowie engsten Zusammenlebens von Mensch und Tier (nicht selten in einem Bett) lassen die Flöhe das ganze Jahr im wahrsten Sinne des Wortes die „Puppen tanzen“. Einer ganzjährigen nahezu grenzenlosen Vermehrung steht ohne umfassende Bekämpfungsmaßnahmen nichts mehr im Wege.

Alptraum Flohbefall oder Kleinigkeit aber nichts Ernstes?

Flohbefall – Schande oder Heimsuchung?

Flohbefall ist keine Schande, prinzipiell kann es jeden treffen, denn Flohbefall hat nicht unbedingt etwas mit Sauberkeit zu tun! Sie gehen mit Ihrem Haustier spazieren, auf den Hundeplatz, auf Ausstellungen, in den Urlaub (Tierpensionen), in den Tiersalon, zum Tierarzt….? Ein Flohsprung entfernt, ca. 30 cm hoch und 50 cm weit, genügt - Flöhe auf der Suche nach Nahrung springen Ihre Wirte (Hund, Katze, Heimtiere, aber auch den Menschen!) regelrecht an.

Blind Date? Oder wie angelt man sich einen Floh?

Hauptquelle sind die „Brutstätten“ der Flohpuppen! – nicht wie häufig vermutet der Flohsprung von Tier zur Tier! Die sich in Wartestellung befindlichen Puppenstadien (voll entwickelte Flöhe), ca. 10% der Gesamtflohpopulation warten geduldig in Teppichen, Polstermöbel, Betten, Liegeplätzen, Ritzen aller Art, aber auch in geschützten Außenbereichen (Zwinger, Ställen etc.) sowie in Schlafstätten/Nester wildlebender Tiere (v. a. Igel), auf Lebenszeichen (Atemluft, Körperwärme, Erschütterungen) eines möglichen Wirtes, schlüpfen dann sofort um Ihrem neuen Wirt entgegen zu springen. Diesem bleiben sie i. d. R. treu, da sie im Falle eines „Fehlsprunges“ sterben würden, sollten sie keinen neuen Wirt finden – wer verlässt schon eine sichere Nahrungsquelle?

Ein Floh kommt selten allein?

Es war einmal eine Flohhochzeit. Kaum erholt begann das Flohweibchen mit der Eiablage: 50-100 Eier täglich und das bis zu 30 Tage lang. Diese rieselten bei Schritt und Tritt zusammen mit dem massenhaft ausgeschiedenen Flohkot aus dem Fell und verteilten sich gleichmäßig in der gesamten Wohnung des Tieres und dessen Besitzers. Nach wenigen Tagen schlüpfte die nächste Generation, die Flohlarven auch „Drahtwürmer“ genannt. Dank Ihrer großen Beweglichkeit, schlängeln sie sich unverzüglich in die dunkelsten und kleinsten Winkel (Teppich, Teppichleisten, Betten, Polstergarnituren, Autositze etc.) Ihres neuen Lebensraumes. In Ihren sicheren Verstecken ernährten sie sich von Flohkot, Staub und Schuppen bis sie, bestens genährt und nach 2 Häutungen gut entwickelt, sich einen seidenen Kokon spinnten um in das sog. Puppenstadium zu gelangen. Einmal im Puppenstadium angelangt waren sie gegen nahezu alle ungünstigen Umweltbedingungen geschützt und warteten geduldig einige Tage bis sie einen geeigneten Reiz, z.B. Atemluft, Körperwärme, Erschütterungen, Druck etc. eines möglichen Wirts erahnten. Ohne zu zögern schlüpften sie und katapultierten sich mit mehrfacher Erdbeschleunigung, unkontrolliert bis zu 50 cm durch die Luft wirbelnd, und verfingen sich durch Ihre Krallen und Borsten im Fell des neu gefundenen Wirtes. Dort angekommen begannen sie sofort Blut zu saugen um wenige Stunden später erneut Flohhochzeit zu feiern. So lebten die erwachsenen Flöhe (ca. 5%), Ihre Eier, ca.50%, Ihre Larven ca. 35%, und Ihre Puppen (ca. 10%) munter mit Ihrem Wirt in der Wohnung des Tierbesitzers und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben und vermehren sie noch heute!

  • HINWEISE FÜR FLOHBEFALL BEI TIER UND MENSCH

JUCKREIZ !! - Was passiert eigentlich bei einem Flohstich?

Damit das Blut beim Blutsaugen flüssig bleibt, spült der Floh beim Saugakt Flohspeichel in die Stichwunde seines „Opfers“. Dieser Flohspeichel enthält Substanzen, auf die die Tiere individuell unterschiedlich reagieren geringer bis kein Juckreiz bei unempfindlichen Tieren, die zeitlebens häufig "Flohkontakt" hatten mäßiger bis starker Juckreiz bei empfindlichen Tiere, die seltener "Flohkontakt" hatten Juckreiz, der meistens ruckartig Kratzreaktionen auslöst, tritt v. a. am Körperstamm, weniger Kopf, Ohren und Gliedmaßen auf und lässt sich dadurch oft schon von anderen juckenden Hauterkrankungen wie z.B. Allergien abgrenzen.
 
hochgradiger Juckreiz

- meist bei auf den Flohspeichel allergisch reagierenden Tieren
 - v.a. am Kopf, an den Ohren und an den Gliedmaßen
- Sofortreaktion (innerhalb 30 Minuten nach Flohstich)
- Verzögerte Reaktion (innerhalb von Stunden bis 2 Tage nach Flohstich)

  • Kein Floh in Sicht – Kein Flohproblem?

Da haben Sie die Rechnung ohne den Wirt, den Floh gemacht! Ein direkter Flohnachweis bei einem geringgradigen Flohbefall im Fell des Tieres gelingt meist nur geübten Personen und selbst diese finden nur maximal 10% der tatsächlichen Flohpopulation. Sollten Ihnen beim Streicheln oder bei der Fellpflege Ihres Tieres Flöhe durchs Fell hüpfen, dann handelt es sich bereits um einen starken Flohbefall, d.h. Ihr Hund und auch Ihre Wohnung haben bereits seit längerem ein ernstzunehmendes Flohproblem!

  • Kein Floh in Sicht – Wie kann ich dann einen Flohbefall nachweisen?

Durch den Nachweis von Flohkot, mit Hilfe des FleaScope® Testsets. Dies ist ein erster und zuverlässiger Hinweis auf einen bestehenden Flohbefall. Ist das Wirtstier einmal gefunden, beginnt der Floh unverzüglich mit seiner Blutmahlzeit. Hungrig nach Blut, ihrer einzigen Nahrungsquelle, stechen und saugen sie schon innerhalb weniger Minuten. Nach wenigen Minuten bereits scheiden die Flöhe i. d. R. massiv Flohkot aus, da dieser den Flohlarven als Nahrungsquelle dient. Die Blutreste werden teils unverdaut (in Form des roten Blutfarbstoffs, Hämoglobin) mit dem Flohkot ausgeschieden. Diese Blutreste lassen sich durch einen einfachen "Trick" sichtbar machen, indem man die Tiere mit dem FleaScope® Flohkot-Sammelkamm an flohtypischen Stellen kämmt. Die in dem Sammelkamm aufgefangenen Flohkotreste fallen auf das eingelegte, feuchte Flohkot-Detektor-Plättchen. Der rote Blutfarbstoff wird somit aus dem Flohkot gelöst und zeigt sich auf dem Detektor-Plättchen in Form kleiner, rötlicher Höfe um die Flohkotpartikel herum. Normale Schmutzpartikel dagegen färben das Detektor-Plättchen i. d. R. nicht, in seltenen Fällen gräulich bis bräunlich.

  • Hilfe, ich habe Juckreiz und „rote Stiche“!

Normalerweise bleiben Flöhe ihrem gewohnten Wirt treu, fehlt aber das gewohnte Wirtstier (z.B. wegen Umzug, Reise, Ausquartierung, Verkauf, Abwanderung oder Tod) dann wird sofort ein anderer "Blutspender" in diesem Falle Mensch als Ersatzwirt auserkoren. Sollten Sie bereits Flohstiche haben, dann haben Sie bereits einen massiven Flohbefall in Ihrem Wohnbereich!
Sie erinnern sich ca. 95 % der gesamten Flohpopulation (Eier, Larven, Puppen) befinden sich „unsichtbar“ in der Umgebung, sprich i. d. R. in Ihrer Wohnung! Da hilft nur ein langfristiges umfassendes Flohbekämpfungsprogramm. Wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, er wird sie kompetent beraten und Ihnen die neuesten Wirkstoffe (z.B. „Fogger, Sprays etc.) zur Behandlung Ihres Wohnbereichs empfehlen. Wichtig sind auch hier Kombinationswirkstoffe, die alle Flohstadien schnell und langfristig abtöten.

  • Flohstiche beim Menschen – Woran erkenne ich diese?

Flöhe hinterlassen of charakteristische „Stichmuster“ (mehrere, oft in einer Reihe oder eng aneinander liegende, kleine dunkelrote Einstichstellen umgeben von ca. linsengroßen geröteten Quaddeln,  da sie die Eigenheit haben sich erstens leicht beim Saugakt stören zu lassen und zweitens sog. Probestiche durchzuführen, solange bis sie ein geeignetes Blutgefäß gefunden haben. Die Flohstiche sind, da es der Floh gern dunkel mag meistens an den bedeckten Körperstellen zu finden. Meist geht die Rötung schnell zurück, dafür hält der Juckreiz oft tagelang an. Auch Blutflecken in der Bett- oder Unterwäsche sind keine Seltenheit.

  • Flohbefall und seine Folgen – Juckreiz - das wars?

Weit gefehlt! Abgesehen von Juckreiz, m. o. w. starken Hautentzündungen können Flöhe eine Flohallergie auslösen, bei Hund und Katze den sog. Gurkenbandwurm (Dipylidium caninum) übertragen, bei Kaninchen die (Mykomatose) übertragen und zu guter letzt bei starkem Befall eine nicht zu unterschätzende Blutarmut (Anämie) bei Jungtieren auslösen.

  • Flohallergie – Definition, Auslöser, Symptome

Eine Flohallergie, die sich bei den Haustieren i. d. R. durch starken Juckreiz äussert, kann durch den beim Saugakt in die Wunde injizierten Flohspeichel (Allergen) in die Haut „allergieempfänglicher“ Haustiere ausgelöst werden. Diese reagieren mit einer viel stärkeren Reaktion (allergischen Reaktion) als normal unempfindliche Tiere. Zur Auslösung einer Flohallergie kann ein einziger Flohbiss ausreichen! Hunde zeigen meist Haarlosigkeit, Hautverdickung und Rötungen im Bereich des Rumpfes und des Schwanzansatzes. Die Hautveränderungen können sich bei manchen Tieren die Hintergliedmaßen herunter ziehen oder sich bis in die Bauchgegend erstrecken. Katzen lecken sich durch ständiges Putzen die Haare im Bereich des Rückens weg. Die Haut ist in diesen haarlosen Bereichen aber meist unverändert! Evtl. sind kleine bräunliche Krusten im Bereich des Rumpfes sichtbar.

  • Bandwurmbefall - – Auslöser, Symptome, Abhilfe

Die von den Flohlarven bei der Nahrungsaufnahme aufgenommen Bandwurmeier, entwickeln sich in der Flohlarve und später im Floh zu infektiösen Bandwurmstadien. Wird nun ein infizierter Floh zufällig bei der Fellpflege verschluckt, setzt er sich im Darm des Tieres ein neuer Bandwurm fest. Ihr Tierarzt hat die entsprechenden Wurmmittel zur Entwurmung vorrätig und berät Sie gerne.

  • Mykomatose– Auslöser, Symptome, Abhilfe

Die Myxomatose ist eine Virusinfektion. Das Virus kann durch blutsaugende Insekten (Mücken, Bremsen, Flöhe!!) von Wild- auf Hauskaninchen übertragen. Kennzeichen sind Tränenfluss, Entzündung, Rötung und Schwellung der Augenlieder, dann Schwellungen am Kopf (Löwenkopf), Gliedmaßen und den Genitalien. Die Tiere sterben nach wenigen Tagen. Eine Heilung ist nicht möglich. Der einzige wirkliche Schutz vor dieser Erkrankung ist eine regelmäßige prophylaktische Impfung.

  • Anämie – Auslöser, Symptome, Abhilfe

Flöhe saugen nicht nur ein bisschen Blut, sie können sich zu kleinen Vampiren entwickeln und sind in der Lage bis zum 15-fachen ihres Körpergewichtes pro Tag an Blut aufzunehmen. Ein Rechenbeispiel zur Veranschaulichung was das für einen ca. 500 g schweren Welpen bedeuten kann. Schon ca. 200 blutsaugende Flöhweibchen reichen aus um etwa 10 % des Blutes aufzusaugen. Blutarmut, mit blassen Schleimhäuten, Schwäche und Abgeschlagenheit des Welpen sind charakteristische Kennzeichen. Diese Erkrankung gehört ebenfalls in die Hände eines Tierarztes.

  • Umfassende Flohbekämpfung – nicht kleckern, sondern klotzen!

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!

Sie haben einen Flohbefall bei Ihrem Haustier nachgewiesen, erkennen, dass Ihr Haustier, Ihre Wohnung und womöglich Sie selbst ein mehr oder weniger großes Flohproblem haben und sind bereit für Ihr Recht auf ein flohfreies Wohnen zu kämpfen.

  • Flohbekämpfung ja – aber immer mit der Ruhe ?

Hier gilt das Motto, was Du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen!

Ein kleines Rechenbeispiel: Der Entwicklungszyklus dauert im Haushalt durchschnittlich 3-4 Wochen (bei hohen Sommertemperaturen nur 2 Wochen!), Auf Grund seiner starken Vermehrung (Eier/Larven/Puppen) können sich aus einem einzigen Flohweibchen innerhalb von 4 Wochen leicht bis zu 100 Flöhe und innerhalb von 8 Wochen ohne Probleme bis zu 1000 Flöhe entwickeln u. s. w.!

  • Selbstheilung? – Selbst ist die Frau/der Mann? - oder Tierarzt bitte übernehmen?

David gegen Goliath? Im Falle eines Flohbefalls ein riskantes Unternehmen. Nutzen Sie die Erfahrung der Flohexperten. Ihre Tierarztpraxis/Tierklinik ist auf dem „Flohsektor“ auf dem neuesten Stand. Vielleicht kommen Ihnen die „Flohmittel“ Ihres Tierarztes im Vergleich zu denen des Apothekers bzw. v. a. Ihres Drogeriemarktes auf den ersten Blick teuerer vor! Das sind sie häufig auch, aber das hat auch seine guten Gründe!

Fachkompetente Beratung:

Nur ihre Tierärztin bzw. ihr Tierarzt besitzen die notwendigen Fach- und Sachkenntnis über die Art und Weise der Wirksamkeit tierärztlicher Flohmittel sowie über die Parasitologie der Flöhe, sprich deren Lebensweise, Fortpflanzung, Entwicklung etc.

Wirksamste Flohmittel:

Sie basieren auf dem neuesten Forschungsstand im Hinblick auf eine rasche und v. a. lang andauernde Wirksamkeit (auch bei Nässe!), auf Ihre Unbedenklichkeit für Tier (v. a. Jungtiere, trächtige Tiere) und Mensch (v. a. Kinder), und Ihre Anwenderfreundlichkeit. Welches Flohmittel am Tier (Tabletten, Shampoo, Puder, Halsband oder Spray, Spot on) oder in der Umgebung (Sprays, Fogger etc.) auf für Ihre individuellen Bedürfnisse und die Ihres Tieres passen, können Sie vor Ort mit Ihrem Tierarzt besprechen.

 

  • Reicht es eine Flohbekämpfung am Tier durchzuführen?

Nein, nur eine umfassende Flohbekämpfung (schnell, langfristige Wirkung, Mono- oder Kombinationswirkstoffe gegen einzelne oder alle Flohstadien) am Tier und in der Umgebung garantiert Ihnen ein „flohfreies Wohnen“! Fragen Sie Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt!

Ziel Nr. 1. Flohbekämpfung am Tier (alle Tiere des Haushaltes!!) Abtötung der erwachsenen (adulten) Flöhe! durch „Adultizide", Wirkstoffe, die erwachsene Flöhe töten

Ziel Nr. 2: Bekämpfung aller Flohstadien (Eier, Larven, Puppen)! in der Umgebung des Tieres (Wohnung, Büro, Auto etc.) Abtötung durch sog. Entwicklungshemmer und/oder Wachstumsregulatoren

  • Begleitende Maßnahmen gegen die Flohbrut – gewusst wie!

Waschen aller Textilien (z.B. Bettbezüge, Hundedecken, Autobezüge etc.:1x pro Woche, mindestens 60 oC), Reinigen, Staubsaugen oder Dampfreinigen (z.B. im Bereich der Teppichleisten, Sofa-- und Bodenritzen, aber auch alle nichtwaschbaren Textilien (Sofas, Sessel, Autositze etc.: 2x täglich bei starkem Befall, Zimmertemperatur absenken und Lüften (je höher die Umgebungstemperaturen und umso feuchter, desto kürzer dauert ein Flohzyklus und umso schneller reifen neue Generationen an Flöhen heran). Im Prinzip handelt es sich um "normale tägliche Hygienemaßnahmen" in Ihrem Haushalt, die es aber im Falle eine Flohplage zu intensivieren gilt. Auch hier gilt "Durchhalten", d. h. regelmäßige und ganzjährige Disziplin ist der beste Weg zum Erfolg! Abgesehen davon, helfen diese Maßnahmen auch im Kampf gegen die allerorts vorhandenen Hausstaubmilben!

  • Ist eine Vorbeugung/ Behandlung der Floh-Folgeerkrankungen sinnvoll

Ja! Flohallergie, „Gurkenkern“-Bandwurmbefall (auch infektiös für Kinder!), Blutarmut (v.a. bei Welpen), Mykomatose (Kaninchen) sind keine Bagatellgeschichten, sie können bei Ihrem Haustier nicht unbeträchtlichen gesundheitlichen Schäden hervorrufen.

  • Flohbekämpfung erfolgreich – was nun?

Flohprohylaxe – saisonal oder ganzjährig – am Tier und/oder in der Umgebung?

Vorbeugende Maßnahmen werden oft als „unnötig“ und „zu teuer“ abgetan und wenn dann meist nur gegen erwachsene Flöhe eingeleitet. Das rächt sich im Falle eine Flohplage bitter! Sie denken „tote Flöhe legen keine Eier mehr“, das ist einerseits richtig, andererseits haben sie schon längst hunderte bis tausende Eier gelegt, die sich munter zu Larven und Puppen weiterentwickeln. D.h. Sie bekämpfen nur 5 % der Flohpopulation, 95 % (Eier, Larven, Puppen) lassen sie ungeschoren davonkommen!

Umfassende Flohbekämpfung umfasst eine ganzjährige gezielte Prophylaxe gegen alle Entwicklungsstadien der Flöhe, sowohl am Tier wie auch in der umgebung – nur so werden Sie Ihr Recht auf „flohfreies Wohnen“ durchsetzen können.


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